Gestern wurde dieser Artikel im Focus veröffentlicht.

Interessant finde ich den Artikel, weil er aufzeigt, dass die ganzen neuen „vegetarischen“ und „veganen“ Produkte in den Regalen nicht deshalb hergestellt werden, weil wir soviele Vegetarier oder Veganer haben, sondern weil sich in Deutschland ein immer größerer Teil der Bevölkerung gesundheitsbewußt ernährt.
Und es ist erstaunlich, dass gerade die Generation über 50 diesen Trend initiiert …

Allerdings läuft hier vieles über „Pseudo“-Gerichte.
Also die veganen „Hacksteaks“, die Gemüse“lasagne“, das Soja“geschnetzelte“ …
Auch wir haben mit „Ersatz“gerichten angefangen, um das Gefühl aufrechtzuerhalten: Wir essen genau wie die anderen, nur die Zutaten haben wir ausgetauscht!
Mittlerweile – also nach über einem Jahr – sind wir da bewußter und müssen uns nicht mehr beweisen, dass wir uns von den meisten um uns lebenden Menschen nicht unterscheiden.
Denn das tun wir.
Wir leben vorwiegend rohköstlich und werden belächelt, als Spinner oder sogar als verrückt bezeichnet, weil wir andere Lebensmittel essen als üblicherweise bzw. die auch noch ohne sie zu kochen oder zu braten.

Ich kann mich noch ganz genau an das erste Rohkostfrühstück nach dem Fastenwanderurlaub mit Bernd-Uwe ( der die gesundheitlichen Vorzüge der Rohkost mit seinen eigenen Erfahrungen untermauern konnte ) in der Mark Brandenburg 2015 erinnern … es gab unter anderem Avocado-Rührei aus einem Buch von Judita Wignall.
Damals kannten wir „Kala Namak“ noch nicht – ein Schwefelsalz, das dem Ganzen erst den typischen Rühreigeschmack gibt.

Über Gewürze, Kräuter und dass wir so gut wie kein Salz mehr benötigen schreibe ich Euch in einem der nächsten Beiträge.

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