Brokkoli ist wirklich nicht jedermanns Sache. Viele Jahre habe ich es vermieden, ihn zu essen. Nach jeder Mahlzeit hatte ich Probleme, weil mein Darm das Gemüse nicht vertragen hat. Bis… ja bis ich ihn zum ersten Mal roh gegessen hab!

Du kannst Dir nicht vorstellen wie köstlich mir dieses Kohlgemüse geschmeckt hat. Es war wie eine Offenbarung. Seitdem gibt es ihn sehr häufig bei uns – und immer nur roh.

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Wenn Du ihn (derzeit noch) ablehnst, solltest Du trotzdem versuchen ihn zu mögen. Denn die grünen Blüten strotzen vor Vitaminen und Mineralstoffen: Brokkoli enthält neben knochenstärkendem Kalzium und Selen zum Zellschutz viel Eisen für das Blut. Jede Menge Vitamin C sorgt darüber hinaus für eine gut funktionierende Immunabwehr gegen Erkältungen und andere Infektionen.

Doch das ist lange nicht alles: Die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe wirken Entzündungen und Krebs entgegen. Für die Schutzwirkung gegenüber Tumoren machen Forscher vor allem den Stoff Sulforaphan verantwortlich. Diese Substanz soll das Krebswachstum hemmen und kann Tumorzellen möglicherweise sogar abtöten, indem es den sogenannten programmierten Zelltod auslöst.

Am besten wirken die krebsbekämpfenden Wirkstoffe, wenn man das Gemüse nur kurz kocht oder wie wir, roh zu sich nimmt und sorgfältig kaut.

Auch der Faltenbildung wirkt Sulforaphan entgegen, indem es freie Radikale unschädlich macht. Diese aggressiven Verbindungen entstehen, wenn Stress oder UV-Strahlen die Haut strapazieren. Das Vitamin C im Brokkoli hat ebenfalls antioxidative Eigenschaften. Außerdem ist es für die Bildung von Kollagen zuständig, das  die Haut strafft und das Haarwachstum fördert.
Auf http://rohkost-leben.de/ bin ich auf das folgende Rezept gestoßen, das wir jetzt ausprobiert haben.

Das WAS und das WIE

Zutaten für 2 Rohköstler:

1,5 Köpfe Brokkoli
200g Champignons
1 kleine Zwiebel

 

Sesamsamen als Topping

Für die Marinade:
3 EL Olivenöl
3 EL Apfelessig
3EL Zitronensaft
2 Knoblauchzehen (wer mag)
1 TL Honig
1 TL Paprikapulver
Salz
Pfeffer

Die Zutaten für die Marinade mischen. Brokkoli in Stücke, Champignons in Scheiben und die Zwiebel in Würfelchen schneiden. Brokkoli, Champignons und Zwiebeln in eine Schüssel geben, mit der Marinade übergießen und alles gut vermengen. Das Ganze in einem kühlen Raum entweder über Nacht oder einen ganzen Tag ziehen lassen.

Wenn Du einen Dörrapparat hast, empfiehlt es sich, die Mischung noch ca. 60 min bei 42°C trocknen zu lassen.
Das ist aber nicht zwingend notwendig! Der Salat schmeckt auch ohne Dörrgerät ganz lecker.

Nach dem Anrichten streue noch etwas Sesam darüber und fertig ist eine wohlschmeckende Mahlzeit mit vielen Inhaltsstoffen für eine langanhaltende Gesundheit.

Welche Erfahrungen hast Du mit Kohlgemüse im Allgemeinen und mit Brokkoli im Besonderen gemacht?
Magst Du überhaupt Kohl?
Gibt es gute oder negative Kindheitserinnerungen an Kohlgerichte, die Dein heutiges Essverhalten beeinflussen?
Ich bin neugierig auf Deine Meinung.

Schreib mir.

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