Wochenende
Im Job ist es stressig – es ist Abrechnungskampagne und Buchungsschluss war Freitag.

Nachdem wir heute bis gegen 10 Uhr im wahrsten Sinn des Wortes ausgeschlafen haben, gab es ein Haferflockenfrühstück mit Orange.
Wir haben die üblichen Wochenendverrichtungen absolviert und schon war es 14 Uhr nachmittags.
Die Sonne draussen hat gelockt.
Mein Sonnenschein hat ne neue DVD mit Pilatesübungen … und wollte sie ausprobieren.
Da hab ich mich entschieden: Ich gehe joggen im Bretschneider Park bei uns in Leipzig-Eutritzsch.Warum ist Bewegung gut für uns Frauen, die wir keine Kinder mehr bekommen können und angeblich nicht mehr so wichtig für unserer Gesellschaft sind ?

1.Sport schönt die Energiebilanz und schmilzt Fettpölsterchen
Kaum ist das Ende der fruchtbaren Phase erreicht und tritt die Menopause ein, haben viele Frauen mit Gewichtsproblemen zu kämpfen, die ihnen früher fremd waren. Trotz unveränderter Ernährungsgewohnheiten können sich um Hüfte und Bauch, aber auch Po und Busen herum Extrapfunde breitmachen. Der Grund ist der veränderte Hormonhaushalt, der sich auf den täglichen Kalorienbedarf auswirkt. Zusätzlich fanden Forscher kürzlich heraus, dass in der Lebensmitte eine Art genetische Essbremse im Gehirn versagt.
Das erschwert Frauen in den Wechseljahren zusätzlich, ihr Gewicht zu halten oder abzunehmen. Eine wertvolle Unterstützung im Kampf gegen die Kilos bietet Sport: Eine Kombination aus Ausdauersport und Muskelkräftigung wirkt dabei am besten und gleicht so manche süße Sünde oder den Heißhunger auf Chips aus.

2. Bewegung macht gute Laune und stabilisiert die Psyche
Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen zehren während der Wechseljahre zusätzlich an den Nerven. Auch hier schafft sportliche Aktivität Abhilfe: Eine Joggingrunde um den Block lässt Sie familiären Ärger vergessen und macht den Kopf frei für gute Gespräche. Das schafft die Bewegung, indem sie die Ausschüttung von Glückshormonen (Endorphinen) vorantreibt und die von Stresshormonen wie Cortisol gleichzeitig bremst.
Das gilt besonders, wenn sich Frauen in den Wechseljahren zu Trainingsgruppen zusammenfinden und sich zum Beispiel im Fitnessstudio, zum Nordic Walking oder zum Joggen verabreden. Dann macht der sportliche Stressabbau noch mehr Spaß. Und es ist leichter, den inneren Schweinehund zum Laufen, Schwimmen oder Radfahren zu überreden, wenn die beste Freundin schon wartet.

3. Sport in den Wechseljahren erhöht die Ausdauer und verhindert Herzkrankheiten
Ausdauersportarten wie Radfahren, Schwimmen und Joggen/Walken stärken das Herz-Kreislauf-System und verbessern die Kondition. Die Bewegung beugt dadurch der Arterienverkalkung (Arteriosklerose) vor, die wiederum ein wichtiger Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall ist. Noch dazu verringert Sport die Entstehung von ungesundem Übergewicht in den Wechseljahren, was dem Herzen zusätzlich gut tut.

4. Aktivität ist gut fürs Gehirn und hält mental voll fit
Sport baut nicht nur Muskel-, sondern auch Gehirnmasse auf. Das konnten Bochumer Mediziner vor kurzem zeigen. Der Clou daran: Ausdauersport stellt keine Alternative zum Gehirnjogging dar, sondern ergänzt es sinnvoll und höchst effektiv. Gerade in den Wechseljahren haben viele Frauen Lust, etwas Neues auszuprobieren. Wer dabei zugleich Kopf und Körper fordert, schützt sich langfristig vor Demenz und hält seinen Körper so fit wie seinen Geist.

5. Bewegung macht attraktiv und straff
Als Nebeneffekt des erhöhten Grundumsatzes durch Sport während der Wechseljahre bleist Du nicht nur schlank. Der Muskelaufbau verhilft Dir außerdem zu strafferen Körperkonturen und einer besseren Durchblutung. Der Stressabbau durch Bewegung lockert außerdem die Gesichtskonturen und lässt sie weicher und voller erscheinen. Hanteltraining oder spezielle Stützübungen wirken darüber hinaus gezielt auf die Armmuskulatur.

6. Regelmäßiger Sport stärkt die Knochen und beugt Osteoporose vor
Schon vor einigen Jahren kamen Nürnberger Wissenschaftler zum Schluss, dass sich „bewegte“ Wechseljahre günstig auf die Knochenstruktur auswirken. Die Forscher hatten insgesamt 80 Frauen zwei Jahre lang mit Untersuchungen begleitet. Sie legen Frauen nach der Menopause einen Mix aus Ausdauersport und Krafttraining nahe.
Denn wer mindestens zwei Mal pro Woche etwa eine Stunde lang trainierte, steigerte damit die Knochendichte der Lendenwirbel. Zudem klagten die sportlichen Frauen im Vergleich zur Kontrollgruppe seltener über Rückenschmerzen während der Wechseljahre. Effektive Kräftigungsübungen für Frauen bieten außerdem Pilates-Stunden – darüber berichte ich Dir in einem der kommenden Posts ( seit mehr als 3 Jahren praktiziere ich Pilates in einem Leipziger Pilates Studio ).

Ich habe heute 53 min und 6,84km Training absolviert.

Danach habe ich mich super gefühlt und ich konnte meine Beschwerden nicht mehr erkennen.
Dazu muss ich sagen: Die doofen Hitzewallungen habe ich meist nachts.

Ich hätte NIE gedacht, daß es mir ein Bedürfnis ist Sport zu treiben – mehr als 50 Lebensjahre war ich ein Sportmuffel – aber jetzt gibt es Momente , in denen ich mich umziehe und loslaufe.
Sportbekleidung hab ich seit 5 Jahren genug – und ich geniesse es, die für genau diesen Tag geeignete auszuwählen!

Wie geht es Dir nachdem Du Sport getrieben hast ? Das ist auch ein langer Spaziergang oder eine Runde im Hallenschwimmbad!

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