Dass Zucker verantwortlich für viele sogenannte Zivilisationskrankheiten ist, weiss jedes Kind. Er kann Diabetes und Fettleibigkeit auslösen und ist für ein erhöhtes Risiko zu Bluthochdruck und Herzinfarkt verantwortlich. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, den täglichen Konsum von raffiniertem Zucker auf 6 Teelöffel zu begrenzen. Doch ich bin eine „Süßschnute“ und möchte auf den süßen Geschmack nicht verzichten. Wie kann ich also den gefährlichen Zucker vermeiden und trotzdem süß essen?

Mittlerweile gibt es ja unheimlich viele Zuckerersatzstoffe. Welche benutze ich?

  1. Kokosblütenzucker
  2. Honig
  3. Datteln und Dattelsirup

1. Kokosblütenzucker

Kokosblütenzucker

Kokosblütenzucker

Kokosblütenzucker wird nachgesagt, dass er viele Mineralien enthält – ein Beweis ist mir dafür aber nicht bekannt. Die Herstellung ist sehr aufwendig: Kokosblüten werden von Hand angeschnitten. So kann der Saft austreten, wird aufgefangen und eingedickt bis er kristalliert. Danach wird er gemahlen. Durch die viele Handarbeit ist er natürlich auch ziemlich teuer – erst recht, wenn er aus biologischem Anbau kommt. Mit seinem Karamellaroma nutze ich ihn vorwiegend für Desserts, da ich ihn wie raffinierten Zucker dosieren kann.

Honig

2.Honig

Honig gilt schon seit mehr als 10.000 Jahren als Köstlichkeit. In hochwertigen Honigsorten konnten bis zu 245 natürliche Inhaltsstoffe nachgewiesen werden, und doch: Honig besteht zu 80% aus reinem Zucker. Das Fructose-Glucose-Verhältnis von 38% zu 31% bestimmt die Konsistenz des Honigs. Die Glucose im Honig kristallisiert eher als Fructose und so ist Honig mit einem hohen Glucoseanteil cremig bis fest während ein Honig mit weniger Glucose eher flüssig ist. Netter Nebeneffekt: Honig wird von jeher als Arznei und zur Wundheilung hoch geschätzt. Seine heilende Wirkung verdankt er seinen antibakteriellen, antimykotischen sowie antioxidativen Eigenschaften. Leider bringt der hohe Zuckeranteil im Honig dieselben gesundheitlichen Nachteile mit sich wie bei raffiniertem Zucker deshalb kommt Honig bei mir nur in den Rohkostkuchen ( und auf den Teelöffel zum Schleckern z.Bsp. beim Fastenwandern ).

datteln2

Datteln

3.Dattelsirup

In Nordafrika und im Orient sind Datteln eine weit verbreitete Süßigkeit. Ein Sirup aus Datteln ist schnell selbst gemacht: Das Dattel-Fruchtfleisch wird entweder mit Wasser oder frisch gepresstem Orangensaft gemischt und mit einem leistungsfähigen Mixer so lange zerkleinert, bis eine sirupähnliche Konsistenz erreicht ist. Im Schraubglas und gut gekühlt hält der Dattelsirup etwa eine Woche. Er schmeckt köstlich, ist vollkommen natürlich und ein relativ gesundes Süßungsmittel – allerdings nur, wenn er in Maßen genossen wird. Für mich ist Dattelsirup derzeit der absolute Favorit, um Süße zu geniessen. Vielleicht habt Ihr ja Stevia oder Xylit vermisst? Das sind für mich keine Alternativen. Beide sind im Geschmack für mich sehr gewöhnungsbedürftig und lassen mich kalt. Vielleicht gehe ich aber später auf noch andere Zuckeraustauschstoffe ein.

Erkenntnis des Tages:

Süßes muss nicht krank machen!

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